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Pressemitteilung vom 12.03.2010

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Die letzten sechs Monate der DDR


Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Ch. Links Verlag laden am Dienstag, den 16. März 2010 zur Filmvorführung von „Der Beitritt – die letzte Regierung der DDR“ mit anschließendem Podiumsgespräch ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Saal der Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin. Der Eintritt ist frei.

Nur knapp 200 Tage, bis zum 2. Oktober 1990, regiert das einzige demokratisch legitimierte Kabinett der DDR unter Lothar de Maizière. Es ist eine Zeit ungeheurer Dynamik, die eine Arbeit unter stetigem Zeitdruck und sich ständig verändernden Bedingungen erfordert. In diesen sechs Monaten unterzeichnet der Ministerpräsident der DDR 143 Verordnungen, beschließt die Volkskammer 96 Gesetze, werden 756 Kabinettsvorlagen debattiert – in nur sechs Monaten wird der Grundstein für die Einheit Deutschlands gelegt.

Die wichtigsten Entscheidungen und Ereignisse dieser Zeit fokussiert der Dokumentarfilm von Rainer Burmeister und Hans Sparschuh und nimmt den 18. März 1990, den Tag der ersten und einzigen freien Wahl zur DDR-Volkskammer, zum Ausgangspunkt. Burmeister und Sparschuh schildern aus der Sicht der damals politisch Verantwortlichen, insbesondere aus der der Minister und Staatssekretäre, der Oppositionsführer und ihrer politischen Berater und Sprecher. Der Film porträtiert ihre Lebenswege und ihre Motivationen und zeigt einen der interessantesten Abschnitte der jüngeren deutschen Zeitgeschichte aus einem völlig neuen Blickwinkel.

Auf dem Podium diskutieren Lothar de Maizière (1990 Ministerpräsident der DDR)und Markus Meckel (1990 Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR) mit Hermann Rudolph, Herausgeber „Der Tagesspiegel“.

Für weitere Informationen steht Ihnen Dietrich Wolf Fenner, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, unter Tel. 030/31 98 95 - 225 gerne zur Verfügung.

Berlin, 12. März 2010

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